Aufruf zum Internationalen Frauen*Kampftag

Ab auf die Straße am 8. März!

Zu den tausend Gründen, warum wir am 8. März alljährlich auf die Straße gehen, ist einer hinzugekommen, durch den sich die Machtverhältnisse verschärft haben: Die Coronapandemie. Die Ungleichheit der Geschlechterverhältnisse in der Gesellschaft ist so deutlich geworden wie lange nicht mehr. Die Arbeitsbelastung in den Frauen*dominierten Berufen wie Pflege, Gesundheitswesen und Einzelhandel hat sich verstärkt. Die Mehrfachbelastung von Frauen durch Beruf, Haushalt, Kinder, Pflege und Beziehungsarbeit ist massiv angestiegen. Die Fälle häuslicher Gewalt gegen FLINT-Personen (und gegen Kinder) haben zugenommen, die Dunkelziffer wird als höher eingeschätzt als in den Jahren zuvor. Das alles passiert nicht einfach so. Es ist eingebettet in ein kapitalistisches, patriarchales System, das auf Ausbeutung von Frauen* und ihre schlecht oder gar nicht bezahlte Reproduktionsarbeit angewiesen
ist.

Dem stellen wir uns in den Weg – kein weiter so und auch kein zurück! Lasst uns gemeinsam gesellschaftliche Unterdrückung und die patriarchalen Verhältnisse angreifen! Lasst uns solidarisch sein mit jenen, die marginalisiert werden und gemeinsam gegen die Verflechtungen aus Sexismus, Rassismus, Klassismus und Heteronormativität kämpfen. Und lasst uns unsere Solidarität mit all den weltweiten Frauen*kämpfen
für Selbstbestimmung auf die Straße bringen.

Treffpunkt:

17.00 Uhr Fahrraddemo ab Bayerisches Museum

17.30 Uhr Kundgebung Bayerisches Museum

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